Inklusion und Aktivismus

Vortrag mit Diskussion mit Cécile Lecomte


Politische Bewegungen von unten sind wie die Gesellschaft nicht frei von Ableismus*.

Wie äußert sich dort der Ableismus? Wie erkenne ich ihn? Wie können wir den strukturellen Ableismus innerhalb von politischen Bewegungen bekämpfen? Wie können wir gemeinsam Barrieren brechen? Innerhalb von Bewegungen und in der Gesellschaft?

Die Referentin Cécile Lecomte ist seit über 20 Jahren in verschiedenen politischen Bewegungen in Deutschland und Frankreich aktiv und als Kletteraktivistin bekannt. Sie engagiert vorwiegend in der Umwelt- und Behindertenrechtsbewegung. Cécile Lecomte ist aufgrund einer chronischen Erkrankung schwerbehindert und im Alltag mit dem Rollstuhl unterwegs. Sie setzt sich mit Vorträgen, Aktionen und Tutorials für Teilhabe und Inklusion in politischen Bewegungen ein: „Es ist keine Frage der Behinderung, ob der Klimawandel uns bedroht oder nicht.”

* Ableismus – aus dem Englischen to be able (= fähig sein) – bezeichnet die Abwertung und strukturelle Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen. Beim Ableismus geht es darum, wie nicht-behinderte Menschen das Leben von Menschen mit Behinderung bewerten; welche Bilder und Stereotypen sie im Kopf haben, wenn sie an behinderte Menschen denken. Es geht aber auch um die Barrieren, die die Gesellschaft schafft und aufrecht erhält. Menschen werden durch die Gesellschaft behindert.

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